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UMTS – HSDPA (HSUPA) – LTE – 3G!?

UMTS?- HSDPA/ HSUPA? LTE? GPRS? EDGE? Ein Erklärungsversuch.

Telekommunikation ist ein Minenfeld anglizistischer Fremdwörter und Fachbegriffe, deren Auflösung auch uns Begehr ist.  Daher versuchen wir an dieser Stelle Licht ins Dunkel zu bringen. In diesem Artikel wollen wir UMTS grundsätzlich aber auch die damit einhergehenden bzw. vorhergehenden Mobilfunkstandards versuchen verdaulich aufzubereiten:

UMTS, das Kürzel für Universal Mobile Telecommunications System, ist ein Mobilfunkstandard der sogenannten dritten Generation (3G). Dieser Standard erlaubt deutlich höhere Datenübertragungsraten (384 kbit/s bis 7,2 Mbit/s) als mit dem Standard der zweiten Generation (2G), oder dem eher bebannten GSM-Standard welcher Übertragungsraten zwischen9,6 kbit/s bis 220 kbit/s ermöglicht. Vielen dürfte hier noch das Stichwort WAP und die damit einhergehenden Geschwindigkeiten ein Begriff sein ;o)

Auf UMTS folgte dann endlich die Erweiterung 3G+, sprich HSDPA (High Speed Downlink Packet Access), sowie HSUPA (High Speed Uplink Packet Access/ schnellerer Upload) und erst mit diesem Verfahren wurden dem mobilen Internet mit DSL-ähnlichen Geschwindigkeiten (in etwa verlgeichbar mit DSL 6000) verliehen, welche dieses Theman nun so vehement beflügeln.

Von Vodafone beispielsweise wird das Thema HSDPA als UMTS-Broadband vermarktet, und der Netzbetreiber (ehemals D2-Netz) erreicht mit dieser Technologie mittlerweile rd. 80% der deutschen Bevölkerung (November 2007). Neben VODAFONE ist natürlich die T-Com-Tochter T-Mobile (ehemals D1)  in diesem Segment sehr aktiv und erreicht nach deren Aussage ähnliche Werte. Allerdings ragt T-Mobile mit EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution wird als ein Zwischenschritt zu UMTS gesehen) hier strategisch bzw. im flächendeckenden Ausbau hervor. Besonders in den ländlichen Gebieten, die ähnlich zu DSL nicht mit UMTS versorgt sind, bietet der rosa Riese einen einigermaßen brauchbaren Ersatz zu fehlenden Breitbanddiensten. Mit bis zu rd. 500kbit/s ist surfen als auch mobiles Arbeiten in vernünftigem Umfang mit EDGE gut möglich.

Sollte auch EDGE in machen Regionen und Gebieten nicht greifen, bieten die Netzbetreiber zumindest GPRS (General Packet Radio Service), und dieser Übertragungsdienst liefert i.d.R. nicht mehr als rd. 60kbit/s, was in etwa der Geschwindigkeit einer ISDN-Verbinung entspricht.

Spannend ist das Thema UMTS bzw. HSDPA mittlerweile allemal, evolutionär als nächster Schritt ist dann LTE (3GPP Long Term Evolution, oder auch E-UTRAN, High Speed OFDM Packet Access (HSOPA), Super 3G und 3.9G). Super 3G klingt dann auch nach wirklich mehr, wenn HSDPA bereits als 3G+ dem mobilen Internet endgültig zum Durchbruch verhalf. LTE wurde bereits funktional und live mit Geschwindigkeiten um die 25mbit/s getestet, und mit weiteren Tests erwartet die TK-Branche den nächsten Schub mobilem Internets ab 2010! Wir feuen uns darauf ;o)

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